Modellierung des Star Trek Typ 6 Shuttle
hier die grobe Umschreibung, welche Techniken bei der Erstellung
des Shuttles mit Movie3D angewendet wurden:
Ich hatte folgende Vorlage:
Dies ist mein Radiowecker......
Diese Bilder habe ich auf normale Rechtecke "gespannt" und sie proportional
korrekt ausgerichtet.
Die Kanzel:
Der Umriss einer Seite der Draufsicht, als auch ein Umriss von der Seitenansicht wurde mit einer
polygonalen Kurve gezeichnet.
Diese Beiden Kurven wurden dann noch zusätzlich mit Hilfe der Vorderansicht ausgerichtet...
und dann mit dem Querschnitt-Tool ein Gitter zwischen den beiden Kurven erzeugt.
Dieser Komplex wurde dann gespiegelt, ausgerichtet und wiederum per Querschnitt-Tool verbunden.
Danach habe ich erstmal alle Erstellungspunkte ausgerichtet. Jeder Punkt der Kurve wurde
mit seinem Gegenüber verglichen und ggf. angepasst.
Als das fertig war, habe ich dieses Objekt wieder gespiegelt und ein bisschen unterhalb der oberen
Kanzelhälfte angebracht, leicht gestaucht und ausgerichtet.
Die Ausrichtung erfolgte immer an den aufgespannten Bildern meines Radioweckers um die
Proportionen nicht zu verlieren.
Dann habe ich die einzelnen Hälften wieder verbunden und der Rohbau der Kanzel war fertig.
Mit dieses Maßen war ich nun in der Lage einen korrekten Hüllenrahmen zu erzeugen..
..und zu extruieren.
Die Heckklappe:
Aus der Heckansicht (das Heckbild), habe ich die Heckklappe mit polygonalen Kurven nachgezeichnet,
ausgerichtet....
...und danach extruiert.
Mit Hilfe des zuvor erstellten Hüllenrahmens konnte ich dann die Heckklappe fertigstellen.
Der Kabinenaufsatz:
Ein SDS-Würfel, bei dem alle Flächen scharf und frei ausgerichtet sind.
Damit soll eine analytische Bauweise erreicht werden, die dafür sorgt,
dass die "Ecken" und "Kanten" etwas rund bleiben.
Das Objekt solange mit den Anfassern verlängert und "umgebogen" bis es passte.
Die Ausrichtung an die Hülle war sehr schwierig. Der ständige Wechsel zwischen
der Drahtgitter und der Open-GL-Ansicht war schon sehr lästig....
....ist aber dann doch noch was geworden.
Die Warp-Gondeln:
Erstellung eines Subvisionszylinders mit 6 Punkten der nach der Erstellung in den
Eigenschaften ( Karte Spez ) auf Polygonal umgesetzt wird.
Erstmal die Warpgondel in die richtige Form bringen.
Nun mit einigen SDS-Objekten an der Stelle aushöhlen (Boolean, AND NOT), an der später
die "Warp-Spulen" eingebaut werden sollen.
Jetzt noch eine angewinkelte (blaue) SDS-Platte eingebaut und die wichtigsten Stellen mit kleinen
schmalen runden Stangen versehen....
...und die Warpgondel war fertig.
Danach habe ich alle Komponenten aufeinander abgestimmt und die Texturen per
Parallel-Mapping aufgebracht.
...Das Ergebnis steht nun in der Galerie.
Gruss
Uwe